- Sofa- & Kuschelplatz gesucht -

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Gelegentlich haben wir erwachsene, noch junge Tiere in ein liebevolles,
dauerhaftes Zuhause mit Familienanschluss bei netten Zweibeinern abzugeben.
Sollten Sie auf der Suche sein, fragen Sie uns einfach,
ob wir gerade ein geeignetes Kätzchen für Sie haben.

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Interesse? Fragen? - Wir sind gerne für Sie da!

 

 


Info für Liebhaber oder die, die es werden wollen!


Sie möchten sich ein Perserkätzchen anschaffen?

Haben Sie sich das auch gut überlegt und
den Aufwand dafür nicht ausser Acht gelassen?
Das ganze Katzenleben ist sie auf Ihre Hege und Pflege
mit angewiesen. Auch kämmen & bürsten gehört dazu.
Tierhaare lassen sich nicht vermeiden, so sehr Sie auch kämmen mögen.
Besonders gut kommen sie auf dunkler Kleidung und Möbeln zur Geltung.
Dies kann an die 18 Jahre dauern, denn so alt kann Ihr Kätzchen werden.
Unsere Tiere sollen nicht zu Wanderpokalen werden, weil der Aufwand
nicht richtig eingeschätzt wurde, das Kätzchen nicht mehr zu
den neuen Möbeln passt, oder gar einmal krank wird.

Überlegen Sie daher bitte sehr genau,
bevor Sie sich für eine Katze entscheiden.
Wenn Sie es trotzdem tun, verstehen wir das nur zu gut.
Perserkatzenkinder sind einfach ganz entzückend
und erwachsen erhaben und elegant.

Kitten sind kleine, gemeingefährliche Knutschkugeln auf vier Beinchen,
innerhalb kürzester Zeit machen sie süchtig und führen zu Wahrnehmungsstörungen,
denn auch mutwillige und ruchlose Zerstörungsakte verleiten das menschliche Wesen
zu einem "Ach, wie niedlich!" "Guck doch mal, wie suess!"

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Liebhabertier heisst, im entsprechenden Alter
muss das Tier kastriert werden, was auch vertraglich festgehalten wird.
Liebhabertiere sind ausdrücklich nicht zur Zucht freigegeben.
Auch nur ein Wurf bedeutet Zucht.

Der Unterschied vom Liebhaber zum Zuchttier besteht in kleinen
Schönheitsfehlern wie z.B. Farbfehler, feingliedriger Knochenbau,
ein etwas zu langes Näschen oder ein krummes Zähnchen.
Das sind "Fehler", die ein Liebhaber fast, oder aber gar nicht wahrnimmt.

In der Regel fallen nicht so viele Liebhabertiere an.
Aufgrund der Nachfrage wäre es ratsam, sich bei Interesse
an einem Liebhaberkätzchen vormerken zu lassen,
was natürlich unverbindlich ist.

Unsere Sprösslinge sind physisch und psychisch stabil,
sind verspielt und verschmust, manchmal auch ausser Rand & Band,
sozusagen etwas frech und nichts ist vor Ihnen sicher.
Sie wachsen liebevoll gepflegt als Mitglieder der Familie auf,
darauf legen wir besonderen Wert!

Um die Entwicklung und Sozialisierungsphase nicht zu unterbrechen,
geben wir unsere Kitten ungern vor der 16. Woche und als Einzeltier ab.
Als Spielgefährte muss es nicht zwingend ein Tier derselben Rasse sein.
Bitte haben Sie Verständnis dafür und verlassen sich auf
unser Urteil, das Kätzchen wird es Ihnen ein Leben lang danken.
Ist mal ein ganz vorwitziges, frühreifes Kitten dabei
darf es auch gern mal ein, zwei Wochen früher
ins neue Zuhause umziehen.

Ab und an kommt es auch vor, das wir ein junges erwachsenes Tier
abgeben, wenn es sich vielleicht nicht so entwickelt wie wir es gerne hätten
oder aber Mutterfreuden als nicht sehr prickelnd empfindet..
Es ist aber genauso liebenswert und tut seiner Schönheit keinen Abbruch.

 

 

Warum sind Rassekatzen so teuer?

"Wie bitte - 400 € - Na, Sie sind wohl wahnsinnig!", schimpft die aufgebrachte Anruferin und legt
den Hörer auf. Derartige Reaktionen dürfte vielen Katzenzüchtern bekannt vorkommen. Viele Interessenten
sind fassungslos, wenn man ihnen mitteilt, dass eine Rassekatze ihren Preis hat.

"Katzen gibt es doch überall umsonst! Im Tierheim bekomme ich eine für 80 €! In unserer Tageszeitung
inseriert einer Perserkatzen für 150 €!" - So die einhellige Meinung unerfahrener Menschen, die sich aus
unerfindlichen Gründen für die Anschaffung einer Rassekatze entschieden haben und nicht dazu bereit sind,
300 € und mehr für ein vierbeiniges Samtpfätchen auf den Tisch zu legen.

Dabei dürfte es sich doch inzwischen herumgesprochen haben, dass eine seriöse Rassekatzenzucht ein
kostspieliges Vergnügen ist. Natürlich gibt es sogenannte Züchter, die Rassekatzen "produzieren", ohne dabei
auf eine artgerechte Haltung und sinnvolle Verpaarungen, Gesundheit und katzenfreundliche Aufzuchtsbedingungen
zu achten. Oft verzichten sie auch auf wichtige tierärztliche Untersuchungen, Entwurmungen und Impfungen.
Ihnen entstehen praktisch wenig oder keine Kosten und deshalb können sie ihre Kitten auch zu wahren
Schleuderpreisen anbieten und machen dabei vermutlich noch Profit.

Ob die Tiere gesund und rassetypisch sind, steht auf einem anderen Blatt. Oft erwartet den neuen Besitzer
ein böses Erwachen. Spätestens dann, wenn der Tierarzt feststellt, dass der vierbeinige Neuzugang
schwer krank ist oder an aufzuchtbedingten Schädigungen leidet..

Ein seriöser Katzenzüchter scheut weder Kosten noch Mühen, wenn es darum geht einen gesunden Wurf
aufzuziehen. Der finanzielle Aufwand ist enorm und beginnt bereits vor dem Deckakt. Die folgende kleine
Aufstellung gibt Aufschluss über die durchschnittlichen Kosten eines vierköpfigen Wurfes.

Routine Untersuchung der Katze: ca. 20 €
Bluttests (Leukose, PKD ...): ca. 100 €
Deckgebühren: ca. 300 - 600 €
Qualitativ hochwertige Aufbaunahrung für die trächtige Katze: ca. 150 €
Qualitativ hochwertiges Kittenfutter bis zur Abgabe: ca. 150 €
Impfungen: ca.60 €
Wurmkuren: ca. 30 €
Stammbäume: ca. 65 €

Die durchschnittlichen Grundkosten für einen vierköpfigen Wurf belaufen sich auf ca. 1.000 €.
Hinzu kommen unkalkulierbare Kosten wie beispielsweise durch Geburtskomplikationen, Krankheitsfälle,
Verletzungen und andere Risikofaktoren, die manchmal vorkommen. Eben unerwartete Zwischenfälle,
die den finanziellen Aufwand in schwindelerregende Höhen treiben können.

Auch die Inserate der zum Verkauf stehenden Kätzchen haben ihren Preis. Wer den Preis von ca. 300 €
für ein Jungtier nun noch immer für zu hoch gegriffen hält, sollte sich vor Augen führen, dass ein seriöser
Katzenzüchter bisweilen Tag und Nacht im Einsatz ist, um das Wohlbefinden seiner Kitten zu gewährleisten.
Würde man den für diesen Einsatz anfallenden Zeitaufwand in einen kargen Stundenlohn umrechnen,
müsste der Preis für ein Kätzchen noch weit über dem aktuellen Durchschnitt liegen.

Auszug aus "OUR CATS" - Das Katzenmagazin

 


 

:: Update: 22. Juni `08 ::